Tierfutter Rennmäuse

Das richtige Tierfutter für Rennmäuse

Wenn man sich für Rennmäuse als Haustiere entschieden hat, sollte auch die Ernährung stimmen. Denn es gibt Tierfutter, das den Rennmäusen eher schadet als ihnen gut tut. Und das wollen wir nicht! Wir wollen, daß es unseren kleinen Lieblingen gut geht!

Auf dem Tierfutter Markt gibt es viele verschiedene Fertigmischungen, die aber leider meist nicht optimal auf die Bedürfnisse von Rennmäusen ausgerichtet sind. Sie enthalten oft zu viele zucker- und fetthaltige Samen, Saaten. Das heißt jetzt aber nicht, daß man komplett den fertigen Tierfutter – Mischungen den Rücken kehren soll, sondern eher, daß man bei der Auswahl genau hinschaut und eventuell der Fertigmischung weiteres Getreide und fettarme Sämereien untermischen soll, damit ein ausgewogenes Verhältnis zustande kommt.

Die Hauptbestandteile des Tierfutter s sollten

Getreide und Samen sein wie Buchweizen, Dinkel, Gerste, Grassamen, Hafer/-flocken, Hagebuttenkerne, Hirse, Maiskörner, Spinatsamen, Quinoa, Roggen, Weizen sein.  In geringer Menge ( also eher als Leckerli ) dürfen natürlich auch die begehrten ölhaltigen Samen, Saaten und Nüsse nicht im Tierfutter fehlen. Zu diesen zählen Dill- und Fenchelsamen, Hanfsamen, Karottensamen, Leinsaat, Sesam, Ringel- und Kornblumen, Sonnenblumen- und Kürbiskerne, sämtliche Nüsse wie z.B. Erdnüsse, Walnüsse und Haselnüsse.

Was Rennmäuse auch gerne annehmen sind zum Beispiel Erbsenflocken und Frühstücksflocken ( Nur ungezuckert!) oder bieten Sie ihnen doch einfach mal eine ungekochte Nudel an.

Ebenso sollte eine Eiweiß – Quelle nicht fehlen. Bevorzugt tierisches Eiweiß, wie es in der Natur vorkommt. Dazu bieten sich diverse Schrecken und Grillen an, die man lebend oder getrocknet im Tierfachhandel bekommt, auch Mehlwürmer sind dafür geeignet.

Auf Laktose haltige Eiweißquellen ( Joghurt, Quark ) sollte man weitestgehend verzichten, da es auch bei Rennmäusen zu Laktoseintoleranz kommen kann.

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Fütterung

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Auch was frisches darf es mal sein

Neben dem Körner – Tierfutter darf natürlich etwas Frisches nicht fehlen. Rennmäuse mögen und brauchen auch frisches Gemüse wie Tomate ( ohne Kerne ), Gurke, Kürbis ( KEIN Zierkürbis ), Zucchini, Feldsalat, Rucola, Endivien, Chicorée, Kopfsalat, Blattspinat, Fenchel ( auch gerne mit Grün ), Karotten ( auch gerne mit Grün, der Urin kann sich verfärben ), Paprika ( ohne Strunk und Kerne ) oder ein kleines Stück von einer gekochten und ungesalzenen Kartoffel. Was Rennmäuse nicht vertragen sind Kohl- und Zwiebelgewächse! Bitte diese nicht füttern !

Wenn Sie frische Kräuter im Garten haben, geben Sie ihren Rennmäusen doch auch ein wenig was ab. Bieten Sie ihnen Petersilie an ( NICHT bei Trächtigen Tieren! ), etwas Basilikum, getrocknete Brennessel, Echinacea, Echte Kamille, Gänseblümchen, Löwenzahn ( auch die Wurzel – gesäubert und getrocknet ), Melisse, Blüten von Ringelblumen, Spitzwegerich oder Salbei.

Tierfutter

Tierfutter

Was für den Mensch die Schokolade, ist für die Rennmaus das Obst!

In Maßen und sehr geringen Mengen ist Obst für Rennmäuse in Ordnung, übertreibt man es schadet man seinen Rennmäusen, weil Obst sehr Zuckerhaltig ist. Also nur kleine Stückchen anbieten. Wenn man zuviel an frischem Obst und Gemüse anbietet kann es sein, dass es vergraben wird und anfängt zu schimmeln.

Geeignetes Obst wäre Apfel oder Birne ( beides ohne Kerne ), Weintraube, Wasser- oder Honigmelone, auch Erd-, Him- und Johannisbeere.

Wobei Steinobst wie Pfirsich, Nektarine oder Pflaumen sich nicht so eignen. Sie haben einen sehr hohen Fruchtzuckergehalt und das kann zu Durchfall führen.

Von Exotischen-, Süd- und Zitrusfrüchten sollten Sie gänzlich absehen, die können den Rennmäusen schaden. Jetzt sind Sie gut informiert und können Ihre Lieblinge richtig verwöhnen.

 

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